Overskrift 1

Herunder Historien om det stærke schweizer

EL Lokomotiv Krokodill!                 


Vorbild: Elektrolokomotive Serie Ce 6/8 II "Krokodil" der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS). Achsfolge 1’C-C1’. Betriebszustand: 1970er Jahre.

Einsatz: Personen- und Güterzüge.
Modell: Erstmals mit verlängerter Pufferbohle und ohne Übergangsblech in grüner Lackierung. Typischer Schweizer-Lichtwechsel. LüP 234 mm.

Ce 6/8 II - Krokodil in den Alpen Nach dem ersten Weltkrieg kristallisierte sich heraus, dass man dringend neue, leistungsfähige Lokomotiven benötigte.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS) verlangten im Pflichtenheft, dass die elektrischen Lokomotiven mit einer Geschwindigkeit von 65 km/h Züge von 300 t bei einer Steigung von 10‰ ziehen können, bei Steilrampen von 26‰ waren 430 t bei 35 km/h vorgeschrieben.

Die Schweizer Lokomotivindustrie erfüllte diese Anforderungen zwischen 1919 und 1922 mit der Lieferung von 33 Maschinen der Serie Ce 6/8 II, die auch auf Grund der Achsformel von (1’C)(C’1) und den niederen Vorbauten, in denen sich drei mit Kuppelstangen gekuppelte Triebachsen und eine Laufachse in einem Bisselgestell befinden, als "Krokodil" in die Eisenbahngeschichte eingehen sollten.

Die ursprünglich in braun lackierten, 19.400 mm langen und 128 t schweren Lokomotiven erreichten mit ihrem Dreieckschlitzstangenantrieb eine Stundenleistung von 1.650 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h.

Letztere wurde durch einen Umbau im Jahr 1941 auf 75 km/ erhöht.

Die Krokodile galten im täglichen Betrieb als sehr zuverlässige Arbeitstiere für nahezu jeden Einsatz.

Ihr erstes Einsatzgebiet war 1919 die Strecke Bern-Thun-Spiez und besonders auf der 1920 elektrifizierten Gotthard-Srecke leisteten sie unermüdlich Dienst und lösten die erst 3- 6 Jahre alten Dampflokomotiven der Serie C5/6 ab.

Nach der Indienststellung der modernen sechsachsigen Drehgestell-Lokomotive der Serie Ae 6/6 wurden auch sie vom Gotthard abgezogen und wanderten, nunmehr im typischen SBB-Grün, ins Flachland ab, wo sie eher in niederen Diensten vor Kies- und Zuckerrübenzügen zum Einsatz kamen.

Einige von ihnen wurden als Rangierlokomotiven verwendet, die auch die erste Ausmusterungswelle von 1968 überlebten; sie quittierten erst im Jahr 1986 in den Hafenbahnhöfen von Basel ihren aktiven Dienst bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS).

Der über die Schweiz hinaus hohe Bekanntheitsgrad der alpinen "Krokodile" verhalf der Rettung mehrere Exemplare, insgesamt fünf sind museal erhalten; darunter auch in Deutschland und Österreich.

Der Krokodill ØBB